C-TPAT – Das amerikanische Zollpartnerschaftsprogramm
Durch jüngste amerikanische und europäische Antiterror-Vorschriften wird die Transportkette mit immer neuen Normen und Auflagen konfrontiert, die es umzusetzen gilt.
C-TPAT ist das Kürzel einer freiwilligen Sicherheitspartnerschaft (Custom Trade Partnership Against Terrorism). Das Ziel dieser Allianz ist ein gleichbleibend hohes Sicherheitsniveau entlang der gesamten Transportkette. Das amerikanische Zollpartnerschaftsprogramm C-TPAT wurde 2001 ins Leben gerufen und hat eine stetig zunehmende Teilnehmerschaft. Direkte Teilnehmer der C-TPAT sind US-Importeure, US-Zollagenturen, Luft- und Seefrachtführer, Unternehmen mit amerikanischen Töchtern sowie ausgewählte ausländische Hersteller (deutsche Hersteller ab 2006). Indirekte Teilnehmer bei C-TPAT sind Hersteller, Lieferanten und Transporteure, die an einem Export in die USA beteiligt sind.
Die Vorzüge einer C-TPAT-Teilnahme sind unter anderem die bevorzugte Zollabfertigung, eine verkürzte Beschauzeit, eigens zugewiesene Zollbeamte sowie geringere Zufallskontrollen. Entsprechend der Nicht-Teilnahme an der freiwilligen Allianz verzögert sich die Zollabfertigung bei Einfuhren in die USA.
Analog zum amerikanischen Zollpartnerschaftsprogramm C-TPAT können europäische Firmen seit dem 1. Januar 2008 den Status eine AEO (Authorised Economic Operator) erwerben. Die Sicherheitsketten gelten als nahezu identisch. Seit 2009 besteht eine gegenseitige Anerkennung der Sicherheitskriterien des „Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten“ AEO der EU und des amerikanischen Zollpartnerschaftsprogramms C-TPAT.


